Insight
#gender #parenthood #leadership

Vereinbarkeit ermöglichen

Ursachen und Folgen der Care-Krise – und mögliche Auswege

Sonja steht vor einer weißen Wand und trägt ein dunkelblaues T-Shirt mit hellblauen Punkten. Ihre dunkelbraunen Harre fallen offen lockig bis zu den Schultern.
Dribbble

Referentin: Dr. Sonja Bastin | Forscherin, Universität Bremen und Initiatorin Equal Care Day

Impuls & Diskussion

Datum: 24.05.2022

Zeit: 10:30- 12:00

Ort: online

Zielgruppe: Für Diversity & Culture Manager*innen; HR und alle Interessent*innen, die an Vereinbarkeitsmodellen im Unternehmen arbeiten (möchten)

Sprache: Deutsch

„Wir ermöglichen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ – hinter diesem Versprechen steckt häufig eine einseitige Sichtweise – sowohl auf Familie als auch auf das Berufsleben und die jeweiligen Abhängigkeitsverhältnisse.

Der Impuls bietet wissenschaftliche und praktische Infos zur Relevanz der Care-Arbeit in unserer Gesellschaft und ihrer Bedeutung für Unternehmen und zeigt, warum die Bereiche auch aufgrund mangelnder politischer und wirtschaftlicher Einordnung nach wie vor in keinem gesunden Verhältnis zueinander stehen.

Folgenden Fragen beschäftigen uns dabei:

  • Welche Ursachen hat dieses mangelhafte Verhältnis zwischen Care- und Erwerbsarbeit?
  • Welche Folgen ergeben sich daraus für Einzelne, für Unternehmen, für die Gesellschaft?
  • Wie können Unternehmen Verantwortung übernehmen und familienfreundlicher werden?

Über die Referentin:

Dr. Sonja Bastin ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe Lebenslauf, Familie und Arbeit am Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik der Universität Bremen. Sie hat in Bremen und Melbourne studiert, in Rostock promoviert, ist Mutter von drei Kindern (4, 7 & 11 Jahre alt) und seit 2019 Teil der Initiative Equal Care Day. Die Initiative setzt sich für eine Vernetzung von Akteur*innen rund um das Ziel der Wertschätzung und fairen Verteilung von Sorgearbeit ein (www.equalcareday.de). Während der Corona-Pandemie hat Dr. Sonja Bastin auf landes- und bundespolitischer Ebene Empfehlungen für familiengerechte Maßnahmen ausgesprochen. Der Landesfrauenrat Bremen verlieh ihr 2021 den Titel „Bremer Frau des Jahres“.

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